Unsere Welt.Stadt der Sehnsucht».Gedichte».Kurze Geschichten».Interessantes.
3.3 Studienzeit
Wie schön ist das Studentenleben,
man kann so ochsen und so streben!
Man darf so schön Dozenten rügen,
um sich dann ihrer Macht zu fügen.
Man kann so vieles pauken, lernen
und später aus dem Kopf entfernen.
Das Herz schlägt oftmals höher,
kommt eine Studienarbeit näher
.
Dies ist die allerschönste Zeit,
der Ehrliche tut vielen leid
:
Abschreiben ist doch ein Vergnügen,
wenn man hat alles vor sich liegen!
Mit Tusche und mit Feder
versucht sich oft ein jeder;
die einen zeichnen wunderschön,
Bei andern ist nicht viel zu seh’n
.
Diese Zeit wird nie vergessen,
denn sie ist sehr schön gewesen
.
3.7 Der Dichter
Was habe ich geschrieben,
wie war ich doch in Form,
stets war ich angetrieben,
es war wohl schon enorm!
Das wäre es gewesen,
Verlage gibt es ja genug
.
Viel werden es bald lesen;
welch eigener Betrug!
Nun bin ich viel gescheiter,
jetzt weiß ich manches mehr.
Das Leben gehet weiter,
es ist nicht mehr so leer.
Lesen mit Freuden,
schreiben mit Spaß,
ich sag es den Leuten,
ich hab keinen Hass!
Dazu eine kleine wahre Geschichte
Es war im dritten Lehrjahr als Auszubildender, damals nannte man das noch Lehrling. Einem älteren Mitarbeiter, der mich immer wie seinen eigenen Sohn behandelte, zeigte ich voller Vorfreude ein selbstverfasstes Gedicht. Er fand es zu meiner großen Enttäuschung lächerlich und riet mir eindringlich, es auf  keinen Fall anderen Menschen zu zeigen.
Am nächsten Tag zeigte ich ihm mit etwas Unbehagen ein anderes meiner Gedichte, unter das ich unwahr „Johann Wolfgang von Goethe“ geschrieben hatte. Er war zu meiner großen Freude hellauf begeistert: „Da merkt man sofort, dass das ein großer Dichter verfasst hat ...“
Als ich ihm die Wahrheit offenbart hatte, konnte ich nur Dank  blitzschneller Reaktion einem Faustschlag als Folge seiner Verärgerung entgehen. Was er daraufhin entrüstet sagte, weiß ich heute nicht mehr. Auf jeden Fall blieb er felsenfest bei seiner Meinung, das zweite Gedicht könne nicht von mir sein!
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3.2 Sehnsucht
Wunderschöne Winter nacht
im hellen Mondenschein,
der Schnee zeigt seine Pracht, weiß und puderfein.
Ein Sehnen ist in mir,
ein Funkeln in der Ferne.
Ob er auch kommt zu Dir,
der schönste aller Sterne?
Schön ist es hier,
bin einsam und allein.
Banges Fragen ist in mir:
„Bin ich noch Dein?“
Der Wind bläst kühl,
die Nacht ist kalt,
doch heiß ich fühl’
und ruf Dir zu: Komm bald!
3.1 Liebesglück
Was nützen Reichtum, Geld
in dieser krisenvollen Welt?
Wir gehen Hand in Hand,
es hat ein zartes festes Band
um die Herzen sich gewunden.
Wir haben uns gefunden,
in der Liebe Glück vereint,
auch Tränen schon geweint.
Das Schicksal möge geben
uns vereint ein langes Leben!
Zu meinen anderen Gedichten:
3.4 Bücherrezension
Rezensieren will ich dieses Buch!
So sehr ich einen Fehler such,
ich find ihn einfach nicht,
wo ist des hellen Geistes Licht?
Das ist doch wohl ein Witz,
ich brauche einen Geistesblitz.
Von Fehler keine Spur,
wo ist denn dieser nur?

Jetzt hab‘ ich ihn gefunden:
Das Buch ist schlecht gebunden!
Wer Fehler sucht, der wird sie finden,
notfalls in dem Bücher binden.
3.5 Vorbei
Ein Traum ist zerronnen,
es schmerzt doch so sehr.
So schön er begonnen,
es gibt ihn nicht mehr!
Der Sonne Schein ist verglüht,
einsam das Leben und schwer.
Trotz allem Gott dich behüt’,
wünsche dir Glück und noch mehr.
3.6 Entschwundenes Glück
Man möchte fast zerspringen
vor Wonne und Glück.
Man hört die Engel singen
und wünscht sich kein Zurück .
 Doch schneller als man meinte
ist alles Glück entschwunden .
Das Band, das einst uns einte,
ist weg . Was bleibt, sind Wunden!