Unsere Welt.Stadt der Sehnsucht».Gedichte».Kurze Geschichten».Interessantes.
1.3 Abschied
Mit Tränen im Gesicht
sehe ich Dich vor mir.
Es gibt nicht Sonne, Licht.
Nur Trauer ist in mir.
Deiner Liebe süßer Duft,
der mich so oft betört.
Die wunde Seele ruft,
ob  Du es wohl gehört?
Stilles Weinen ist in mir,
keine Kraft zum Leben,
und könnt ich sterben hier,
so wäre es mein Streben,
dass warme Tränen fließen
aus Deinem holden Angesicht
und sich liebevoll ergießen
auf meines Lebens Licht.
Du, mein Sonnenschein,
kommst zu mir herab.
So bist Du immer mein,
begleitest mich im Grab.
Verzeih‘ mir diese Worte,
düster wohl und schwer.
Ich steh‘ an schönem Orte,
doch die Seele mein ist leer!
1.5 Zum 70. Geburtstag
70, diese kleine Zahl,
füllt eine lange Zeit
mit Lust und Qual,
mit Freud und Leid.
An Deinem Ehrentage
sei Freude Dir gegeben.
Es bedarf wohl keiner Frage:
Du hast ein erfülltes Leben!
Gesundheit wünsche ich
für die nächsten 70 Jahre,
vieles Gute stets für Dich
und alles Wunderbare!
Die Haare lichten sich,
es vergeht die Zeit,
und man erinnert sich
an viel Gemeinsamkeit!
1.2 Weihnachtsmann in Nöten
Er kommt am liebsten mit dem Schlitten,
nicht gern mit Wagen, nicht geritten.
Es fällt an Weihnacht kaum  noch Schnee,
das tut dem Weihnachtsmann sehr weh.
Muss er doch fahren mit dem Wagen,
an immer mehr von diesen warmen Tagen.
Salz macht ihm auch Schwierigkeiten,
darauf kann doch kein Schlitten gleiten.
Der Weihnachtsmann ist übel dran,
dass er nicht mehr schön gleiten kann.
Er will bei all den übergroßen Lasten,
auch nicht mit seinen Füßen hasten.
Ganz oben wird der Schnee zur Plage,
am besten wäre wohl die Mittellage.
Das unbestritten Gute ist daran,
dass niemand Wetter machen kann.
Im Wald liegt hier nur selten Schnee,
ist gut vielleicht für Hasen und das Reh.
Jedoch nicht für den Weihnachtsmann,
wann gibt es wieder weiße Weihnacht, wann?
Kommt da nicht bald ein starker Retter
wird es immer schlimmer mit dem Wetter.
Moderne Zeiten sind kein Segen,
statt Schnee nur Salz und Regen!
Ausgewählt  Heiligabend  2017  von  den
BADISCHEN NEUESTEN NACHRICHTEN
für die  Rubrik „Leserpoesie“
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1.4 Zum 30. Geburtstag
Nun bist Du schlappe 30,
in der Liebe fleißig,
gibst noch richtig Gas,
hast an vielem Spaß.
Wir wünschen Dir das Beste,
zu diesem großen Feste.
Alles möge Dir gelingen,
was es gibt an schönen Dingen.
Treib es nie zu bunt,
bleibe stets gesund.
Alles Gute wünschen wir
für die nächsten Jahre Dir!
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1.1 Gedanken am Jahresende
Ist dies noch eine heile Welt,
trotz Lichterglanz und vielem Geld?
Geschenken kannst du kaum entfliehen,
sonst wird Dir keinesfalls verziehen.
In vielen Läden suchest du vergebens,
ist das denn der Sinn des Lebens?
Nicht immer schenkst du gut,
dann wird geschimpft mit Wut.
Dem Feiern musst du dich auch fügen,
glaubest nicht an manche Lügen.
So geht das nun schon viele Jahre,
hast du davon deine grauen Haare?
Viele haben nicht genug zu essen,
bei andern wird zu viel gegessen!
Wie plagt dich dein Gewissen,
du bist hin und her gerissen
.
Vielen fehlt des Lebens Glück,
sie blicken nicht so gern zurück,
haben keinen Grund zum Lachen,
keine Lust zum Neujahrskrachen!
Stets spukt es in deinem Hinterkopf:
„Wie schnell bist du der arme Tropf!"
Was ist wohl der Sinn des Lebens?
Immer wieder suchest du vergebens.
Niemand willst du rauben,
angelernten Gottesglauben.
Jeder hat die vollen Rechte
so zu glauben wie er möchte.
Nur mehr Liebe sollt es geben
in so mancher Menschen Leben.
Schenken macht es nicht allein,
mehr Besinnung sollte sein!
Ausgewählt  Heiligabend  2016  von  den
BADISCHEN NEUESTEN NACHRICHTEN
für die  Rubrik „Leserpoesie“
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